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Tipps für die Radtour

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Tipps für die Radtour

Die richtige Ausrüstung für die Radtour

Die folgenden Hinweise richten sich an Tourenradler, die vielleicht noch keine eigene Radtour geplant haben oder ungeübt sind. Die Beachtung einiger weniger Grundregeln kann schon dazu führen, dass eigentlich nichts mehr schiefgehen kann.

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Fahrrad

Nicht ist ärgerlicher als ein Fahrrad, das mitten auf einer ausgedehnten Radtour seinen Geist aufgibt und die so schön begonnene Tour abrupt beendet. Dem kann man zuverlässig vorbeugen: Abends zuvor sollten alle Räder sorgfältig nach Mängeln untersucht werden. Sind Schrauben lose oder herausgefallen? Verliert ein Reifen Luft? Wackeln Tretlager oder Radnabe? Zieht die Handbremse nicht richtig oder schleift sie an der Felge? Springt die Kette? Klappert irgendetwas? Ist das Licht defekt? Sind vielleicht irgendwelche Teile angebrochen? Dann besteht dringender Handlungsbedarf! Ein Rad, mit dem man auf Tour gehen will und auf das man sich verlassen muss, muss tiptop in Ordnung sein. Gerade bei Fahrrädern, die längere Zeit unbenutzt waren, ist der Sicherheits-Check unerlässlich.

Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass bei ausgestrecktem Bein die Ferse in jeder Kurbelstellung fest auf dem Pedal stehen kann, ohne dann man dazu mit dem Po wackeln muss. Ein zu niedriger Sattel macht jede Radtour zur Tortur, weil man erheblich mehr Kraft aufwenden muss als nötig. Ein zu hoher Sattel belastet die Achillessehnen übermäßig. Ebenso sind zu schlappe Reifen wahre Kraftverschwendung - also gut aufpumpen! Ist der Lenker zu hoch oder im falschen Winkel eingestellt, wird der Windwiderstand zu hoch, oder es geht arg auf den Rücken bzw. auf die Handgelenke. Zu tiefe Lenker erzeugen schmerzhafte Verspannungen im Nacken.

Wer auch unebene Wald- und Feldwege befahren möchte, sollte sein Rennrad zu Hause lassen, weil hier Reifenbreiten von mindestens 37 mm angesagt sind.

Übrigens: Vorsicht mit Billig-Fahrrädern. Uns ist es schon passiert, dass während der Fahrt ein Lenker abbrach. Andere Radler haben erlebt, dass der Fahrradrahmen sich unterwegs zerlegte, mit schlimmen Folgen!

Noch ein paar Worte zum Thema Elektoräder: E-Räder können Senioren und Gebrechlichen ein hohes Maß an Mobilität und Lebensqualität zurückgeben, und sie erlauben den Verzicht auf´s Auto auch bei sehr langen Arbeitswegen. Wer statt mit dem Auto herumzufahren ein Elektrorad nimmt, tut der Umwelt und seinen Mitmenschen Gutes. Es ist zu beobachten, dass E-Radler mit einem Tempo unterwegs sind, das unmotorisierte Radler blass aussehen lässt. Die meisten Radwege sind auf dieses Tempo nicht eingerichtet und zu schmal. Bei den Verkehrsplanern kommt diese Einsicht leider auch nur stark zeitverzögert an. Auch manche Fahrer erscheinen von der Leistungssteigerung überfordert. E-Räder sind enorm schwer. Dadurch bekommt man sie nicht so einfach in den Zug oder die Kellertreppe hinunter. Gewicht und Tempo führen leider auch zu größerem Verletzungsrisiko bei Unfällen. Wer mit einem E-Rad unterwegs ist, trägt eine Menge an zusätzlicher Verantwortung, auch anderen gegenüber.

Die Ladestationen im Land sind noch rar gesät. Ist der Akku leer, wird der Heimweg äußerst mühsam. Doch der Trend ist klar vorhanden. Kaum ein Fahrradverleiher will es sich leisten, keine Elektroräder anzubieten.

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Werkzeug und Ersatzteile

Wer klug ist sorgt vor. Minimalausstattung ist das Flickzeug, das ohne Pumpe und Reifenheber allerdings wertlos ist. Weitere kleine Pannen lassen sich meist mit folgenden Hilfsmitteln beheben: Schraubenschlüssel in den Größen 8/9, 10/11 und 14/15, Schraubenzieher, ggf. ein Satz Imbusschlüssel, einige Schrauben verschiedener Länge und passende Muttern, Kombizange, Ersatzbowdenzug für die Handbremse mit dem längsten Bowdenzug und bei Rädern mit Nabenschaltung ein Kettenschloß.

Wer es ganz genau wissen will, nimmt noch einen Schlauch und einen Ersatzschaltzug mit. Bei mehrtägigen Touren kann es nicht schaden, passende Reservespeichen, den Kettenöffner und das Spezialwerkzeug für den hinteren Zahnkranz bei Rädern mit Kettenschaltung sowie einen Tretkurbel-Abzieher dabeizuhaben. Das ganze wickelt man in einen Putzlappen und hat eine mobile Werkstatt für alle Fälle.

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Radwanderkarten

Es ist kaum zu verstehen, warum so viele Radwanderer an den lauten Bundesstraßen radeln, wo es doch wesentlich erholsamere Strecken weitab des Lärms und Gestanks gibt. Keine Frage: Viele Radler gehen mit Autokarten auf Tour. Doch diese Karten sind für Radtouren ungeeignet. Sie enthalten kaum Nebenwege und schon gar keine Informationen über Straßenbeläge, Steigungen, Sperrungen etc. Außerdem sind die Maßstäbe mit ca. 1:300.000 bis 1:500.000 oft viel zu ungenau. Wer seine Radtour solchen Karten anvertraut, hat es eigentlich nicht besser verdient, als sich lärmumtost neben den Automassen durch die Landschaft zu quälen. Karten im Maßstab 1:200.000 eignen sich evtl. für die große Deutschlandtour. Doch auch hier ist in vielen Bereichen genaueres Kartenmaterial sinnvoll. Familientouren sollte man nicht mit Karten unter 1:75.000 unternehmen, manchmal besser: 1:50.000.

Seit einiger Zeit liegt es im Trend, auf Karten ganz zu verzichten und sein Schicksal einem Mobilgerät anzuvertrauen. Das mag eine Weile gutgehen. Jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass eine Menge an Unwägbarkeiten dazu führen kann, dass das Gerät plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht (gestohlen, verloren, defekt durch einen Sturz, keine Position im Wald, Akku leer, ...), fast alles Probleme, die bei Landkarten im Allgemeinen nicht auftreten.

Der Verlag ProjektNord erkundet das gesamte Wegenetz selbst und stellt hochwertige Karten für Radwanderer her, nach denen man getrost radeln kann. Die Kartengrundlage entspricht der Realität. Auch kleine Wald- und Feldwege werden korrekt dargestellt. Vor allem aber gibt es zu jedem irgendwie interessanten Weg eine Angabe über den Wegzustand.

Die Presse über ProjektNord

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Kleidung

In Norddeutschland sagt man, es gebe kein schlechtes Wetter, sondern nur unzweckmäßige Kleidung. Letztere kann einem die Radtour schon ziemlich verderben. Schleswig-Holstein hat aber zu Unrecht den Ruf, dass es dort viel regnet. Nur selten regnet es stark und ausdauernd. Man kann aber schon mal in eine Wetterlage geraten, bei der es mehrere Tage hintereinander immer mal ein wenig schmuddelt.

Die ideale Kleidung sind hier die teuren Jacken mit Gore-Tex oder Sympa-Tex o. ä. Wenn´s richtig regnet sollte man noch Gamaschen (Plastiktüten mit Gummiringen tun´s auch) und eine dichte Regenhose bereithalten. Die Hose für den ganz harten Regen kann auch eine billigere, 100%ig dichte sein. Man sollte regelmäßig von innen das Kondenswasser abtrocknen - falls es überhaupt so lange regnet.

Billiger als die o. g. Jacken sind die Regencapes, die bei kurzem Schauer schnell zur Hand sind und zuverlässig vor Regen (und bei Gegenwind vor zu hoher Geschwindigkeit) schützen. Man achte darauf, dass bei gedrehtem Kopf die Kaputze nicht die Sicht nach hinten versperrt!

Der absolut dichte "Friesennerz", also Ölzeug, ist zum Radfahren absolut ungeeignet. Sobald die Fahrt länger als 10 min dauert, ist es innen feuchter als außen.

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Verpflegung

Das Problem mit dem Proviant tritt erst dann auf, wenn man keinen dabei hat und das nächste Restaurant noch weit ist. Besonders Kinder können bei Nahrungsentzug auf Radtour ungehalten reagieren. Also vorbeugen! Entweder man plant den Besuch eines Landgasthofes ein (der dann auch geöffnet haben sollte, sonst siehe oben ...) oder man nimmt die Logistik selbst in die Hand.
Hinweis: Viele Landkarten enthalten als besonderen Service auch Gasthöfe. Diesen Informationen ist mit gehörigem Misstrauen zu begegnen, sind sie doch oft schon bei Erscheinen der Karte um Jahre oder Jahrzehnte veraltet.

Falsch ist die einseitige Verwendung vitaminarmer Süßigkeiten. Richtig ist eine ballaststoff- und vitaminreiche Grundernährung in Form von Äpfeln, Bananen, ggf. Apfelsinen und deftigen Brote mit Käse oder Wurst. Noch besser ist ein gewaltiges Müsli mit Früchten. Das bringt Kraft nicht nur für den nächsten Berg. Wir müssen allerdings zugeben, dass wir selbst einer Imbißstube selten widerstehen können. Auch ein wenig Schokolade steigert die Radellaune zuverlässig.

Beinahe noch wichtiger ist das Thema Getränke. Gute Dienste leisten Kaffee und Tee aus der unzerbrechlichen Thermosflasche - besonders in der kalten Jahreszeit, oder einfach Wasser. Braucht man im Winter nahezu keine Flüssigkeit aufzunehmen (1 Liter pro Person und Tag reicht aus), so muss man bei Hitze beinahe ständig trinken (über 2 Liter pro Tag sind nicht selten!) - dafür ist der Hunger gering.

Isotonische Büchsengetränke u. ä., was den Müllberg nur noch weiter anschwellen läßt, nützen keinem außer dem Hersteller und dem Zahnarzt. Selbst der Nutzen für Leistungssportler ist höchst fragwürdig. Und noch etwas: Da sich Radfahrer umweltbewußt verhalten, lassen sie keinen Müll in der Landschaft zurück und benutzen wiederverwendbare Gefäße.

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Radwandern mit Kindern

Normalerweise spricht nichts dagegen, auch kleine Kinder mit auf Radtour zu nehmen. Meist wird man eine weitere Packtasche für die Baby-Utensilien benötigen. In einem guten Kindersitz oder Anhänger angeschnallt können Kinder, wenn sie müde werden, auch während der Fahrt schlafen.

Es hat sich gezeigt, dass Kinder, die früh an ein Laufrad gewöhnt wurden, bereits mit 3 Jahren problemlos radfahren lernen. Je früher Kinder das Fahrrad fahrtechnisch beherrschen, um so früher und besser können sie sich auf die um sie herum stattfindende Verkehrssituation konzentrieren. Anders gesagt. Nehmen Sie keine Kinder mit auf eine Radtour, die Straßen mit Autoverkehr berührt, wenn sie gerade erst zu diesem Zweck das Radfahren gelernt haben!

Übrigens: Es gibt kaum einen größeren Unsinn als Stützräder. Mit ihnen lernen Kinder nicht Fahrradfahren, sondern Stützradfahren. Die Fahrphysik ist eine völlig andere. Auf Radtour geht es damit gar nicht voran.

Größere geübte Kinder können mit eigenen Rädern fahren. Besonders hier gilt das oben zum Thema Fahrrad gesagte, denn bei Kinderrädern wird leider gerne gespart. Bei billigen Rädern kauft man leicht fabrikneuen Schrott. Lieber ein gutes Kinderrad gebraucht kaufen als ein Billig-Neurad aus dem Supermarkt oder vom Kaffeeröster. Kinderräder unter 24'' kann man nur auf sehr kurzen Touren bis zu 10 km verwenden. Eine Gangschaltung (Nabenschaltung) finden Kinder toll, sie können sie aber erst ab einem Alter von ca. 6 Jahren sinnvoll einsetzen. Kettenschaltungen finden Kinder besonders cool. Jedoch sind Kinder im Grundschulalter nur selten in der Lage, echten Nutzen aus der komplexen Mechanik zu ziehen.

Größere Räder versetzen auch jüngere Schulkinder in die Lage, mit den Alten bequem mitzuhalten - bei etwas Übung schaffen sie mit 26er Rädern auch mal 100 km.

Man sollte im Auge behalten, dass Kinder bis ca. 14 Jahre nicht in der Lage sind, ein komplexes Verkehrsgeschehen immer richtig einzuschätzen. Dies verlangt besondere Rücksichtnahme. Mit kleineren selbstfahrenden Kindern sollte man daher stark befahrene Straßen meiden - (z. B. unter Hinzuziehung einer guten Radwanderkarte).

Die Kleinen wissen es übrigens sehr zu schätzen, wenn die Radetappen von einer Spielgelegenheit zur nächsten nicht zu lang sind. Tiergehege sind eine stets willkommene Abwechslung, öffentliche Spielplätze sollte man nicht ungenutzt vorüber ziehen lassen, genausowenig Badestellen, Aussichtstürme, Eisläden, Imbissbuden ... . Denn wer verdirbt es sich schon gerne mit seinem eigenen Nachwuchs? (s. auch Weiteres Zubehör).

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Weiteres Zubehör

Ob man einen Fahrradhelm aufsetzt oder nicht, ist bei Erwachsenen umstritten. Unbestritten ist allerdings, dass Fahrradhelme die Folgen schwerer Unfälle im Kopfbereich erheblich abmildern können. Andererseits darf man sich nicht in trügerischer Sicherheit wiegen. Fahrradhelme können Unfälle nicht verhindern und schützen nur einen Teil des Kopfes - nicht einmal das ganze Gesicht! Ein Helm kann niemals eine umsichtige Fahrweise ersetzen! Manche Radfahrer berichten gar, dass sich einige Autofahrer rücksichtsloser gegenüber Radfahrern mit Helm verhalten - mutmaßlich weil ja "nichts" passieren kann!!! Grundsätzlich ist Kindern die Benutzung von Helmen dringend anzuraten. Unbedingt beachtet werden muss der korrekte Sitz des Helmes (was jeder gute Fahrradhändler gerne erklärt), sonst ist er wirkungslos oder sogar gefährlich! Auf dem Spielplatz muss der Helm ab, da sich die Kinder sonst an den Spielgeräten erdrosseln können! Nach einem Sturz ist ein neuer Helm fällig.

Wer bis zu 2-jährige Kinder im Kindersitz oder im Anhänger mit auf Tour nimmt, darf auf keinen Fall am Helm für die Kids sparen. Der Schädelknochen dieser kleinen Menschen ist noch nicht richtig zusammengewachsen und sehr empfindlich gegen eindringende harte Gegenstände.

Womit wir beim Kindertransport wären. Kinder kann man ziemlich problemlos mit auf Tour nehmen, wenn man einen geeigneten Kindersitz oder einen entsprechenden Anhänger besitzt. Mittlerweile gibt es brauchbare und sichere Produkte, die man sich von einem guten Fahrradhändler empfehlen lassen sollte. Man sollte berücksichtigen, dass die Federung der gängigen Anhänger nicht darauf ausgelegt ist, auch leichte Babys sanft zu wiegen. Vielmehr werden sie darin auf Hoppelwegen recht unsanft durchgerüttelt, was in der Regel zu hörbarem Unmut führt. Gute befestigte Wege sind in diesem Falle die erste Wahl. Die Tagesetappen sollten nicht viel länger als 3-4 Stunden reine Fahrzeit betragen - aufgeteilt auf viele kurze Etappen. Wer einen Kinderanhänger besitzt, hat auch ohne Kinder Vorteile. Man kann viel reinpacken und Autofahrer benehmen sich merklich rücksichtsvoller.

Bitte beachten: Mit Fahrradanhänger lassen sich Spurbetonwege kaum noch befahren. Und von diesen Wegen gibt es viele!

Kleinkinder, die schon sitzen können, transportiert man leichter im Kindersitz. Nach kurzer Zeit schlafen sie ein. Wenn der Kopf zu sehr zur Seite hängt, hilft eine aufblasbare Nackenstütze. Man achte beim Kauf des Kindersitzes darauf, dass trotzdem noch Packtaschen ans Rad passen müssen!

Es gibt Trailerräder (Nachläufer), die hinten in das Fahrrad eines Erwachsenen eingehängt werden und den Nachwuchs immer auf Mamas oder Papas Tempo halten. Außerdem gibt es Gestelle für das Erwachsenenrad, in die man ein Kinderrad einhängen kann, so dass das Kind alleine radeln kann und bei Konditionsende einfach in die Zugvorrichtung eingeklinkt wird. Alle Trailerrad-Varianten haben Vor- und Nachteile auch in finanzieller Hinsicht, so dass man sich gut beraten lassen sollte. Zu diesem Thema gibt es im Internet einen umfangreichen Gebrauchtwarenmarkt.

Schließlich gibt es Kindertandems (Kind vorne, Erwachsener hinten). Diese Räder erfeuen sich bei Kinder äußerst hoher Beliebtheit, sollten gebraucht gekauft und verkauft werden, dann kommt man finanziell einigermaßen schadlos aus der Nummer wieder heraus. Viele Fahrradverleihe bieten solche Tandems an. Unbedingt ausprobieren!

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Verkehrssicherheit

Wer mit dem Rad auf Tour ist, wird sich vielleicht gelegentlich über andere Verkehrsteilnehmer ärgern. Wir wollen aber nicht vergessen, dass auch wir durch unbedachte Handlungen andere und uns selbst in Gefahr bringen können. Auch auf einsamen Waldwegen sollte man bestimmte Regeln beherzigen, um ein faires Miteinander zu ermöglichen.

Nicht zu dicht hintereinander fahren, falls mal einer bremsen muss! Nicht ohne Vorwarnung abbiegen oder gar scharf bremsen. Platz lassen für andere Radfahrer und Fußgänger. Auf Betonspurwegen den rechten Streifen befahren, besonders wenn man in der Gruppe unterwegs ist.

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Wegweisungen für Radfahrer

Mit der Wegweisung für Radfahrer gibt es in Schleswig-Holstein zwiespältige Erfahrungen. Mehrere Beschilderungssysteme buhlen um die Gunst der Radler. Meist sind sie jedoch weder alltagstauglich noch überstehen sie die ersten beiden Jahre nach ihrer Aufstellung.

Große gelbe Fahrrad-Wegweiser dienen in der Regel allein dazu, Radfahrer von bestimmten Straßen wegzulotsen. Danach werden die Radfahrer oft sich selbst überlassen.

In den letzten Jahren sind Beschilderungssysteme ins Kraut geschossen, die die Radler anhand von Plastik-Nummernschildchen auf Rundtouren leiten. Die Touren sind ganz schön, aber die Schilder sind schnell verblichen oder zerstört und fehlen oft ganz.

Seit einigen Jahren werden auch Zielwegweisungen aufgestellt. Selbst diese zeigen in manchen Fällen nicht die besten direkten Wege zum Ziel, sondern verleiten mitunter zu abenteuerlichen Umwegen.

Insgesamt sollte man in Schleswig-Holstein kein allzu großes Vertrauen in Radstrecken-Beschilderung setzen, da sie noch sehr lückenhaft ist und sich oft auf touristische Regionen beschränkt.

Von entscheidender Wichtigkeit ist die Anschaffung einer guten Fahrradkarte, auf der sich auch die kleinsten Wegen nachvollziehen lassen.

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